Workspace&Office Interior

Für die Niederlassung von Tomra (Sammel-Systeme und Sortierlösungen) in Südafrika, Johannesburg sollte das Interior für den Bezug eines neuen Standortes angepasst werden. Aufgabe war es, aus dem Corporate-Design, mit einem Set aus Farben, Bildmotiven und typografischen Claims, bestimmte Wandflächen für die Baulichkeiten visuell abzuleiten. Da die Auswirkungen dieser einzelnen möglichen Designs auf die Raumwirkung für die Beteiligten nicht greif- und kommunizierbar genug erschien, entschieden wir uns ein paar Schritte weiter zu gehen und entwickelten das Konzept mit darüber hinausgehenden Maßnahmen weiter.

Besonders wichtige Ankerpunkte, die in der Außendarstellung eines Unternehmens wichtig sind, lassen sich einfach identifizieren. Repräsentativ ist selbstredend der Empfangsbereich. Hier im Foyer kommen neue Kunden, Auftragnehmer, Mitarbeiter zusammen. Der Markenkern des Unternehmens wird mit dem ersten Eindruck der Räumlichkeiten gleich mit transportiert. Solche Ankerpunkte nutzen wir, um in 3D-Ansichten räumliche Szenerien und Gestaltungspotential aufzuzeigen; salopp formuliert, stehen dahinter Fragen wie: "Wie orientiert sich ein Betrachter im Raum?".  "Wo könnte am besten ein Welcome stattfinden". "Wie könnte der Tresen aussehen?". "Kann der Raum über den Köpfen werblich genutzt werden?". "Gibt es einen Wartebereich?". "Ist dieser gemütlich oder funktional" usw, usf. Fragen also, die über Entscheidungen im puren Bereich Grafik hinausgehen, sondern ein ganzheitliches Design mit mehreren Disziplinen im Blick haben.

Weitere exemplarische Räume für die Entwürfe waren Sozial-Räume, also Mitarbeiterräume, Arbeitsräume und  ein Konferenzraum. Somit entstand aus der zunächst grafischen Aufgabe ein für den Standort individuell angepasstes, aber maßvolles Corporate-Interior.

 

Renderings als Medium

Als praxisnahes Kommunikationsmedium dienten natürlich wieder unsere Entwurfs-Renderings. Naheliegend und besonders sinnvoll, da sich die Verantwortlichkeiten und Entscheidungsbefugnisse international aufteilten. Gleichermaßen liessen sich die Renderings als Vorlage von Gewerken vor Ort für die Ausführung der baulichen Maßnahmen nutzen.

Einfach gesagt; Bilder versteht jeder.

3D-Visualisierung Interiordesign Empfangsbereich mit Tresen

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