Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

Austellungsbesuch im Vitra Designmuseum in Weil am Rhein. Eindrücke in 10 Fragen.

 

1. Warum liegen Roboter jetzt wieder so im Trend?

2. Sehen wir Roboter als Sympathieträger? Liegt das an Asimov und Star Wars?

3. Brauchen wir den Begriff "Roboter" zur Vermenschlichung?

4. Steigen Merkmale wie Fehler und Patina gerade wegen der allgegenwärtigen technologischen Entwicklung so stark im Wert?

5. Ist eine Schnittstelle zu Software schon ein Roboter?

Oder - ab wann ist ein Roboter ein Roboter? Sind Automaten, KI, virtuelle Welten, Zufallsberechnungen usw. ebenso Roboter? 

Oder brauchen wir die Summe von Hard- (Physis) und Software, plus Mobilität/Bewegung?

6. Wird der Begriff ”Roboter” zu inflationär verwendet?

7. Versteht man, dass es sich bei der Vitra-Ausstellung eigentlich um eine Designausstellung im weitesten Sinne handelt?

Oder hätte man vielleicht einen anderen (Ober-)Titel verwenden müssen, wie zB. "DigitalDesign"?

Wären dann weniger Besucher erwartet worden?

8. Plädiert man nach Besuch der Ausstellung noch für eine Steuer auf die Produktivität von (Industrie-)Robotern (um den vermeintlichen Verlust von Arbeitsplätzen finanziell auszugleichen)?

8b. War es nicht ursprünglich menschlicher Wunsch, dass uns die Roboter die "Mühsal" der Arbeit wegnehmen?

9. Sind wir (Menschen) nicht eigentlich die perfekten Roboter? Also sind die ”Künstlichen” nur Ausdruck unserer Kreativität in Selbstbespiegelung?

Oder sind sie notwendige Accessoires und Apps in unserer Geschichte der menschlichen Evolution?

10. Wird der Begriff "Roboter" irgendwann wieder aus der Mode kommen?

Vitra_Smartphone