Surrealisten Ausstellung in Hamburg

Zum Ende einer Ausstellung.

DALÍ, ERNST, MIRÓ, MAGRITTE ...

Surreale Begegnungen aus den Sammlungen Roland Penrose, Edward James, Gabrielle Keiller, Ulla und Heiner Pietzsch

Hamburger Kunsthalle, Januar 2017

1.  Warum gab es so einen enormen Andrang bei dieser Ausstellung? Lag es daran, dass wir am letzten Tag da waren?

2. Warum hat mich der Surrealismus besonders als Jugendlicher so fasziniert? Ging das den anderen Ausstellungsbesuchern auch so?

3. War die Förderung der Künstler des Surrealismus durch Mäzene ein Vorläufer des modernen Kunstsponsorings? 

4. War das innewohnende Spektakel des Surrealismus kalkulierter Teil des Konzepts? 

5. Angesichts der damaligen rasanten technisch-industriellen Entwicklungen, wirkte der Surrealismus modern zu seiner Zeit?  Oder hatte der Surrealismus damals magische Wirkung, wirkten die Inhalte auf die Zeitgenossen eher märchenhaft? Oder zeitlos?

6. Warum kannte ich vor Besuch der Ausstellung keine einzige Künstlerin des Surrealismus?

7. Wurde Magritte durch die inflationäre Reproduktion in Kalendern, Postkarten usw. überstrapaziert? 

7. Warum wirkte Dali auf mich wieder so altmeisterlich brillant? Liegt das daran, dass man ähnliche Bildwelten - heute von Computern erzeugt - im Überfluss gesehen hat?

9. Ist mittlerweile die Ästhetik des Surrealen eine Alltäglichkeit geworden? Baustein banaler visueller Esoterik, werblicher Fantasy und Vorlage von Welten in Computerspielen?  

10. Hätte es Filme wie Inception, Matrix, Blade Runner usw. auch ohne den Surrealismus gegeben? 

 

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